Der internationale Glücksspielmarkt wächst rasant und nichts ist notwendiger als ihn endlich rechtlich zu regulieren!  Seit Jahren drängt die seriöse Glücksspielbranche auf eine eindeutige gesetzliche Grundlage, damit eine klare, definierte Trennlinie zwischen legalem und illegalem Glücksspiel besteht. Damit die Casino Betreiber wissen wie, wo und wann können sie ihre Online-Casinos bewerben. Wann sind ihre Investitionen in den Casino Online Markt rechtlich zulässig und können auch gewinnoptimiert vermarktet werden. Wann ist der größtmögliche Spielerschutz gewährleistet?  Mit diesem Problem sind aber nicht nur die Online Casino Betreiber in Deutschland konfrontiert, gleiches gilt auch für Österreich.

Der Staat hat anscheinend Zeit, oder er ist gierig! Er will natürlich etwas ab haben von diesem Riesenkuchen und das heißt maximale Steuereinnahmen für die Staatskasse. Dafür sucht er wohl immer noch nach der für ihn perfekten Gesetzesgrundlage.

Der österreichische Finanzminister Hartwig Löger hat Anfang März eine Novelle zum Glücksspielgesetz angekündigt. Alle unerwünschten Anbieter sollen durch Internetsperren aus Österreich ferngehalten und bereits abgeschlossene Verträge zwischen Spielern und Anbietern rückwirkend unwirksam erklärt werden. Das würden die seriösen Anbieter der Branche wie z.B, das Konung Casino ja nur begrüßen, wenn nur endlich die Kriterien für illegales und legales Glücksspiel einwandfrei bestimmt wären.

Kurzfristig schien das Ministerium hoch motiviert, doch es war nur ein Sturm im Wasserglas. Das Finanzministerium zog den Gesetzesentwurf überraschend wieder zurück und begründete dies mit einem technischen Versehen. Österreichische Medien berichteten über Diskussionen in der aktuellen  Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ.

Der Interessenverband Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel (OVWG) fordert eine Marktöffnung mit Lizenzvergabe nach dem Vorbild von Großbritannien.  Nur so könne das Glücksspiel sicher gesteuert und der Spielerschutz gewährleistet werden.

In der Zwischenzeit sind drei Monate vergangen, ohne dass man irgendetwas Aktuelles von einer Novelle des Glücksspielgesetzes gehört hat.

Seit Jahren wird der Glücksspielmarkt in Österreich von den Branchenexperten Kreutzer, Fischer & Partner intensiv beobachtet . Anfang Juni veröffentlichten sie ihren Branchenradar in dem aufgezeigt wird, dass der Glücksspielmarkt  ungebremst rasant anwächst. Größter Profiteur ist dabei der Online Sektor. Er wird immer dominanter, eine marktkonforme Regelung (also Liberalisierung mit Lizenzen) immer wünschenswerter.

Insgesamt wuchs der Markt im Vorjahr um vier Prozent, der Online Markt stieg allerdings gleich um 11,4 Prozent an und hat sich jetzt schon bereits 16,9 Prozent des Gesamtmarktes in Österreich gesichert.

Andreas Kreutzer sagt dazu in einer Stellungnahme:

„Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll einen ordnungspolitischen Rahmen zu schaffen, der es mehr als einem Online-Anbieter erlaubt sich um eine österreichische Lizenz für Online-Glückspiel zu bewerben. Denn offensichtlich gibt es eine Nachfrage jenseits des Monopols und es wäre doch besser diese in einem legalen Markt zu kanalisieren, als weiterhin für alle Beteiligten Rechtsunsicherheit aufrecht zu erhalten“.

Ob und wann das österreichische Finanzministerium nun einen neuen Entwurf des Österreichischen Glücksspielrechts der Öffentlichkeit präsentiert, bleibt also weiterhin ein Geheimnis. Casino Blog

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